Die 3 einfachen Montage-Schritte

Bevor Sie beginnen …

… sollten Sie folgendes beachten:

  • Die betreffende Wandoberfläche sollte auf haftungsmindernde Rückstände, wie Öle, lose Putz- und Farbreste überprüft werden. Diese sind zu entfernen.
  • Die Temperatur der Außenluft darf bis zur vollständigen Durchhärtung aller verklebten Materialien nicht unter + 5 °C sinken.
  • Auch starker Wind und direkte Sonneneinstrahlung sollte gemieden werden.
  • Frisch verklebte Materialien sind vor ungünstiger Witterung, insbesondere vor Schlagregen zu schützen.
  • Gefährdete Flächen sind mit Gerüstplanen abzuhängen.

XPS-Dämmplatte

Diese Werkzeuge brauchen Sie:

  • Hammer
  • Schlagbohrmaschine (Bohrhammer)
  • 8er Bohrer
  • Bit
  • Rührwerk
  • Zahnspachtel
  • Dämmstoff - Schneider
  • Fuchsschwanz
  • Cutermesser
  • Zimmermannsbleistift
  • Schlauchwaage & Wasserwaage
  • Zollstock
  • Baustellenadio für die gute Laune

1. Ausrichten der Starterschiene »

Starterschiene

Nachdem die Sockelhöhe festgelegt wurde, muss die Starterschiene (auch Leitschiene genannt) mit einer Schlauchwaage absolut Waagerecht eingemessen werden. Eine Wasserwaage wäre hier zu ungenau!Die Rostak-System Starterschiene wird dann mit 3 Dübelschrauben pro Meter befestigt. Sie schließt die Fassadendämmplatte von unten ab und gibt der ersten Riemchenlage einen festen Sitz.

2. Anbringen der Dämmplatten und Riemchen »

  1. Zuschneiden der ersten DämmstoffplattenZuschneiden der ersten Dämmstoffplatten
    Die untersten, ersten, zur Dämmung vorgesehenen Rostak-System Platten, (Feder immer oben liegend) die auf der Starterschiene aufliegen, werden an der Unterseite (Nutseite) bis incl. des ersten Fugenstegs mit einem Dämmstoff-Schneidegerät oder einem Fuchsschwanz gekürzt.

  2. Anrühren des SpezialklebersAnrühren des Spezialklebers
    Zum Anrühren des Rostak-System Spezialklebers bitte Herstellerempfehlung auf der Verpackung beachten! Am besten eignet sich ein elektrisches Rührgerät für eine gleichmäßige Konsistenz des Klebers.

  3. Auftragen des Spezialklebers auf die DämmplatteAuftragen des Spezialklebers auf die Dämmung
    Das Auftragen des Rostak-System Spezialklebers, auf der Rückseite der Rostak-System Dämmstoffplatte, erfolgt bei üblichen Untergründen nach der „Wulst-Punkt-Methode“ oder bei ebenen Untergründen vollflächig mit Zahnspachtel. Die Kleberauftragsmenge ist den
    Untergrundunebenheiten so anzupassen, dass eine ca. 60 %ige Kontaktfläche mit dem tragfähigen Untergrund erreicht wird.
  • Anbringen der DämmungAnbringen der Dämmung
    Beim Rostak-System zur optimalen Wärmedämmung ist die Dämmung im Verband zu verlegen, damit Kreuzstöße vermieden werden. Deshalb werden die nachfolgend aufgesetzten Dämmplatten um ca. eine halbe Platte versetzt montiert. Die Dämmplatten sind mit leicht schiebender Bewegung lot- und waagerecht anzusetzen. Es darf
    aber kein Kleber in die Plattenstöße gelangen. Die Gebäudeecken sind durch Verzahnung der Dämmstoffplatten auszubilden.

  • Verdübeln der Dämmung

    Verdübeln der Dämmung
    Nach Aushärtung des Spezialklebers, jedoch frühestens nach 24 Stunden, wird jede Dämmplatte mit dem Rostak-System Dämmstoffdübel in den dafür vorgesehenen 6 eingefertigten Vertiefungen, verankert. Die Dübellänge richtet sich nach dem jeweiligen Mauerwerk und der verwendeten Dämmstoffstärke.

  • Winkelriemchen anbringenWinkelriemchen ankleben
    Nach fertig montierter Dämmung wir zuerst an den Gebäudeecken sowie Fenster- und Türleibungen mit den Winkelriemchen begonnen. Winkelriemchen für Hausecken werden je nach Mauerwerksverband auf Länge geschnitten. Z.B. wird bei einem „wilden Verband“ der lange Schenkel des Winkelriemchens auf 17,5 cm gekürzt.

  • Riemchenkleber aufziehenRiemchenkleber aufziehen
    Der Rostak-System Spezialkleber wird mit einer Glättkelle aufgetragen, so dass die Leit- und Stützstege des Fugenleitsystems dünn überdeckt sind.

  • Überschüssigen Kleber entfernen

    Überschüssigen Kleber entfernen
    Anschließend wird mit Hilfe eines Zahnspachtels, abgestimmt auf das Riemchenformat, das Klebebett abgekämmt und der überschüssige Kleber entfernt. Auf den Leit- und Stützstegen muß eine dünne Klebeschicht verbleiben.

  • Verlegen der RiemchenVerlegen der Riemchen
    Das Verlegen der Riemchen erfolgt von unten nach oben, wobei mit den Eckriemchen an der jeweiligen Hausecke zu beginnen ist. Auf eine exakte Verlegung des jeweiligen Mauerwerksverbandes z.B. „wilder Verband“ ist zu achten. Fenster- und Türleibungen sollten idealerweise in derselben Dicke gedämmt werden! Da die
    Fenster- und Türrahmen zur Leibung oftmals nicht genug Platz bieten, sollte hier mit einer Flex die Leibung soweit freigeschnitten werden, damit eine ausreichende Dämmung gewährleistet ist und Wärmebrücken vermieden werden.

  • Vorbereiten der Stütze

    Vorbereiten der Stürze
    Zuerst werden an den Stürzen, zwei der Fugenleitsystem-Stege mit dem Cuttermesser abgeschnitten, damit dann die Winkelriemchen richtig auf der Dämmplatte aufliegen und senkrecht angeklebt werden können.

  • Brandriegel im SturzBrandriegel im Sturz
    Aus brandschutztechnischen Gründen muss im Sturzbereich bei Dämmstoffdicken über 10 cm ein mitgelieferter Rostak-System Brandriegel aus nichtbrennbarer Mineralwolle eingesetzt werden. Dieser Brandriegel muss 20 cm hoch und 30 cm zu beiden Seiten in die zu dämmende Fläche eingreifen.

3. Verfugen »

verfugen

Nach Aushärtung des Klebers kann mit der Verfugung begonnen werden. Mischen Sie den Rostak-System Fugenmörtel gemäß der Verpackungsangaben mit Wasser an. Achten Sie darauf, dass der Fugenmörtel vollständig über den gesamten Fugenquerschnitt eingebracht und gleichmäßig verdichtet wird.

Nach kurzer Trocknung werden die Mörtelreste mit einem Handfeger leicht abgefegt.